Die Gründung von CANNA38 als Anbauvereinigung leistet einen Beitrag zur kontrollierten Abgabe von Cannabis in der Region 38. Als nicht-gewinnorientierter Verein steht für uns nicht der wirtschaftliche Profit, sondern die Sicherung der Qualität und der Jugendschutz im Vordergrund.
Durch den Betrieb unserer Anbaustätte schaffen wir lokale Strukturen, die den illegalen Schwarzmarkt zurückdrängen. Dabei setzen wir auf regionale Zusammenarbeit mit Partnern aus der Landwirtschaft und Technik, um einen transparenten und gesetzeskonformen Anbauprozess sicherzustellen. Alle generierten Mittel fließen gemäß den gesetzlichen Vorgaben des KCanG ausschließlich in den Erhalt des Vereins, die Deckung der Anbaukosten sowie in Präventionsprojekte.
Qualitätskontrolle und Schadensminimierung
Ein zentraler Aspekt unserer Vereinsarbeit ist die Bereitstellung von Cannabis, das frei von schädlichen Streckmitteln und Pestiziden ist. Durch kontinuierliche Laborkontrollen gewährleisten wir eine Transparenz der Inhaltsstoffe (THC/CBD-Gehalt), die auf dem illegalen Markt nicht existiert. Dies ist ein wesentlicher Pfeiler des Gesundheitsschutzes für unsere erwachsenen Mitglieder, um die Risiken des Konsums durch Aufklärung und Reinheit zu minimieren.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Die positiven Aspekte des Cannabis-Anbaus in Wolfsburg
Der gemeinschaftliche Eigenanbau ermöglicht die Umsetzung nachhaltiger und umweltschonender Praktiken in Wolfsburg. Durch den ökologischen Anbau von Cannabis können Landwirte umweltfreundliche Praktiken implementieren, die den Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden reduzieren. Viele Cannabiszüchter setzen auf biologischen Anbau und verwenden natürliche Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten.
Wer kann Mitglied werden? Die Voraussetzungen nach dem KCanG
Der gemeinschaftliche Anbau in einer Anbauvereinigung ist im Cannabisgesetz (KCanG) klar geregelt. Mitglied kann werden, wer mindestens 18 Jahre alt ist und seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. Eine Anbauvereinigung darf gesetzlich maximal 500 Mitglieder aufnehmen, und jede Person darf gleichzeitig nur einer einzigen Anbauvereinigung angehören. Wer eine Vereinigung verlässt, muss vor dem Beitritt zu einer neuen mindestens drei Monate warten. Vor der Aufnahme prüfen wir zudem die Volljährigkeit sowie die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben.
Mengenbegrenzung und Weitergabe an Mitglieder
Auch die Abgabemengen sind gesetzlich streng limitiert. Erwachsene Mitglieder ab 21 Jahren dürfen höchstens 25 Gramm Cannabis pro Tag und maximal 50 Gramm pro Monat aus dem Vereinsanbau erhalten. Für Mitglieder zwischen 18 und 21 Jahren gilt eine strengere Grenze von 30 Gramm im Monat, zusätzlich ist der maximale THC-Gehalt für diese Altersgruppe begrenzt. Diese Obergrenzen dienen dem Jugend- und Gesundheitsschutz und stellen sicher, dass der Vereinsanbau ausschließlich dem Eigenbedarf der Mitglieder dient - eine gewerbliche Weitergabe an Dritte ist gesetzlich ausgeschlossen.